FTX: SBF bestreitet Insolvenz und verspricht volle Rückzahlung aus Haft
Der inhaftierte ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried hat aus dem Metropolitan Detention Center in Brooklyn eine umfassende Stellungnahme veröffentlicht, in der er zentrale Vorwürfe in seinem Rechtsfall als "10 Mythen" bezeichnet. Kern seiner Argumentation ist die Behauptung, dass die Kryptobörse FTX nie tatsächlich insolvent gewesen sei. Bankman-Fried versichert, dass alle betroffenen Kunden ihr gesamtes Geld zurückerhalten werden – möglicherweise sogar mehr als 100% ihrer Einlagen. Diese Aussagen stehen im starken Kontrast zu den offiziellen Ermittlungsergebnissen und Gerichtsurteilen. Die Erklärung, datiert auf den 22. Februar 2026, wirft neue Fragen zur tatsächlichen finanziellen Lage von FTX vor dem Zusammenbruch auf und könnte rechtliche Nachwirkungen haben. Die Glaubwürdigkeit dieser aus der Haft verbreiteten Behauptungen wird von Experten jedoch kritisch hinterfragt, während betroffene Anleger die Entwicklung aufmerksam verfolgen.
SBF behauptet, FTX sei nie insolvent gewesen, bestreitet Vorwürfe in Gefängnis-Post
Sam Bankman-Fried, der inhaftierte ehemalige CEO von FTX, hat eine Erklärung veröffentlicht, in der er versucht, was er als "10 Mythen" in Bezug auf seinen Rechtsfall bezeichnet, zu widerlegen. Aus seiner Zelle im Metropolitan Detention Center in Brooklyn behauptet Bankman-Fried, dass FTX nie insolvent war und dass Kunden eine vollständige Rückzahlung erhalten werden – möglicherweise sogar mehr als 100 % ihrer Einlagen.
Die umstrittenen Behauptungen beinhalten Vorwürfe über die Fairness seines Prozesses im November 2023 und eine Leugnung von pikanten Gerüchten, die ihn mit Jeffrey Epstein vergleichen. "Es gab keine Polyamorie oder Orgien", erklärte Bankman-Fried und ging auf Spekulationen über sein Privatleben ein. Er betonte seine Sparsamkeit und behauptete, nur minimalen persönlichen Konsum aus FTX-Mitteln getätigt zu haben.
Die angebliche Rückzahlungsquote von 119-143 % für FTX-Kunden hat Skepsis hervorgerufen, da der Zusammenbruch der Börse im Jahr 2022 Milliarden an Kundengeldern ungeklärt ließ. Bankman-Frieds 25-jährige Haftstrafe wegen Betrugs und Verschwörung bleibt trotz seiner jüngsten Proteste unverändert.